Home

 

 

zurück

 

PROJEKT NR. 1 IM KITA-JAHR 2004/5 (ab August)

Thema:              „Mein Essen – ist gut für mich?!

                 Entwickelt man, entwickelt sich

                 fast durch Technik pur

                 oder ganz in der Natur!“      

Hintergrund:     Kinderlebensmittel - ein neues Schlagwort.

Die Produkte, die zu dieser Palette gehören, haben sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Vollkornmüsli liefert angeblich Ausdauer für den ganzen Tag, Fruchtgummi enthält wertvolle Vitamine, Bärchiwurst lockt mit der Extra-Portion Kalzium. Ob süß oder pikant, Pausensnack oder komplette Mahlzeit; die quietschbunten Packungen für den Nachwuchs preisen sich als Kinderlebensmittel an.

Gesund und lecker wollen sie sein, behaupten, das kindliche Wachstum mit ausgewählten Mineralien und Vitaminen zu fördern. Sie schmecken den Kindern! Was steht aber hinter den gesunden Versprechungen?

Stiftung Warentest hat 40 Kinderlebensmittel getestet.

Das Urteil lautet: „Zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Kalorien!!!“

Viele Zerealien enthalten wenig Getreide, dafür aber bis zu 42% Zucker.

Eine Pastalini-Portion enthält bereits ein Drittel der zulässigen Fettmenge und Kalorien. Die meisten Fruchtjoghurts und –quarks sind ebenfalls mehr Dick- als Fitmacher.

Ganz schlimm sind Produkte, die mit ihrem Milchgehalt werben. Ein neunjähriges Kind müsste 17 Milchschnitten essen, um seinen Tagesbedarf an Kalzium zu decken, ganz nebenbei nimmt das Kind 40 Stück Würfelzucker und ein halbes Paket Butter zu sich. Wesentlich preiswerter und gesünder liefern ein halber Liter Milch und ein Käsebrot die benötigte Kalziummenge.

Ein weiteres Problem kommt hinzu, denn Kinderlebensmittel sind häufig mit überdosierten Vitaminen und Aromastoffen angereichert.

Die Aromastoffe tragen zur Verkümmerung des Geschmackssinns bei und können Allergien auslösen.

Der Begriff Kinderlebensmittel ist ein Beispiel für cleveres Marketing-Deutsch, doch dieser Begriff ist so überflüssig, wie vieles was davon in den Regalen steht. Es ist wichtig, dass wir lernen, uns den geballten suggestiven Werbebotschaften entgegenzustellen und uns bewusst machen, mit welchen natürlichen Nahrungsmitteln (z.B. frisches Obst) wir wirklich einen „Extra-Schub Nervennahrung, Energie und Ausdauer“ verabreichen.

Unser Ziel ist es, den Kindern die Erkenntnis zu ermöglichen, Gesundes kann  durchaus lecker, bunt und – in Maßen – süß sein.

Mit Interesse werden wir die Entstehung der Nahrungsmittel beobachten, mit Freude ernten oder einkaufen und kochen, mit Spaß gemeinsam essen und spüren, wie gut es uns dabei geht.


 

1. Teilprojekt:    "Obst - vom Setzen über die Ernte bis zum Verzehr."

 

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!
Kreatives Gestalten bezüglich des Teilprojekts "Obst":
Wir machen Bananenmilch und genießen diese anschließend in vollen Zügen:
Wir bereiten Orangensaft und Orangenlimonade zu und genießen diese anschließend in vollen Zügen:


 

2. Teilprojekt:    "Vom Getreide bis zum Brot."

 

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!
Wir betrachten Ähren und Körner, dreschen das Getreide, fühlen die Körner, mahlen das Korn, betrachten, fühlen und riechen das Mehl und essen schließlich Vollkorn-Plätzchen:


 

3. Teilprojekt:    "Von der Maispflanze bis zum Popcorn."

 

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!


 

4. Teilprojekt:    "Vom Gemüse bis zur Suppe."

 

Wir fühlen Gemüse, betrachten es, benennen es, gestalten es kreativ, schneiden es, kosten es roh und gekocht und genießen schließlich die Suppe:

 

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!


 

5. Teilprojekt:    "Vom Quark zum Kräuterquark."

 

Aus Quark und Kräutern entsteht ein leckerer Kräuterquark, den wir mit Brot genießen:

 

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!


 

6. Teilprojekt:    "Von der Milch über die Sahne zur Butter und zur Buttermilch."

  

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!
Die Milch kommt von den Kühen; gekauft haben wir sie beim Biobauern:

Die Sahne schwimmt auf der Milch, wird zum verkaufen abgetragen und in Becher gefüllt;

sie ist dickflüssig und wenn wir sie schlagen, wird sie so fest, dass sie nicht aus dem Messbecher fließt:

Wir schlagen die Sahne so lange, bis sie zur Butter wird; sie schmeckt uns gut!

Gekühlt ist die Butter hart und schwer auf das Brot zu streichen;

doch wir schaffen es, verteilen die Butterbrot-Schnitten untereinander und lassen es uns schmecken:

Als Getränk haben wir Buttermilch hergestellt; mmmh lecker:

"Von der Milch zum Joghurt-Früchtedrink":

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!


 

7. Teilprojekt:    "Samen keimen in der Box zu Sprossen."

  

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!
Die Keim-Box füllen wir mit verschiedenen Samen; in den nächsten Tagen müssen die Samen während des Keimvorgangs feucht gehalten werden:
Der Keimvorgang dauert einige Tage und nun können wir unsere Frischkäse-Vollkornbrote mit Sprossen und Kresse belegen; mmh, das schmeckt lecker:


 

8. Teilprojekt:    "Vom Fisch-Stand über den Kauf bis zum Verzehr."

  

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!



 

PROJEKT NR. 2 IM KITA-JAHR 2004/5 (ab Februar)

Thema:      „ Alt und Jung           –        Groß und Klein

            Wir achten einander     –        so soll es sein!“

Situation:         

In den letzten Monaten haben etliche unserer Kita-Kinder kleine Geschwister bekommen. Dieses Thema bewegt sie so sehr, dass in unserem Rollenspielzimmer täglich an die zehn Puppenbabies geboren werden.

Beim Besuch im Seniorenheim wurde deutlich, wie viel Freude die Begegnung auf beiden Seiten auslöst und wie das Verständnis füreinander entwickelt wird. Bisher konnten den Besuch der Senioren bei uns alle Kinder erleben, doch im Seniorenheim waren vornehmlich die Tagesstättenkinder am Nachmittag. Nun wollen wir in den Stammgruppen am Vormittag die Senioren von St. Lucia besuchen.

In Konfliktsituationen erleben wir, wie wichtig die Achtung voreinander ist, denn sie entscheidet über die Atmosphäre in der Gemeinschaft. Uns muss klar sein, dass zu einem verantwortungsvollen und liebesfähigen Partner nur werden kann, wer

  • Liebe und Geborgenheit erfahren hat

  • sein eigenes Zärtlichkeitsbedürfnis und Zärtlichkeitsgefühl erfahren hat

  • sich von Bezugspersonen lösen kann

  • Bindungen an Gleichaltrige aufbauen kann

  • keine Angst vor dem anderen Geschlecht hat

  • gelernt hat, behutsam und verantwortungsbewusst mit anderen Personen umzugehen

  • in der Lage ist, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und damit umzugehen.

In den nächsten Wochen werden die Kinder zu diesem Thema

  • Gespräche über eigene Erfahrungen führen

  • Bilderbücher betrachten

  • Lieder und Reime lernen

  • Rollenspiele machen

  • die Senioren von St. Lucia besuchen

  • die Aufgaben zum Thema  „Führen und Folgen“ in der Bewegungs- sowie Persönlichkeitsförderung erfahren

...  und vieles mehr


1. Teilprojekt:    "Meine Großeltern und andere Senioren."

  

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!

Wir stellen unsere Großeltern vor, besuchen die Senioren im St. Lucia, verkleiden uns und schminken uns schließlich Falten ins Gesicht:

 

 

nach oben


 

Zuletzt aktualisiert am 27. Juni 2011 22:02

Verantwortlich für den Inhalt: URSULA JÜRGENS.

Verwaltung/Aktualisierung der Webseiten: STEPHI ANDRÉE.

Trotz sorgfältiger Prüfung übernimmt der Anbieter keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der hier angebotenen Informationen und keine Haftung für den Inhalt externer, angelinkter Seiten.